31.05. – 07.06.2026
Am Sonntag Abend fuhren wir mit dem Bus in Uttenreuth los. Im Morgengrauen konnte man bei genauem Hinsehen sogar den Eifelturm in Paris erkennen, allerdings verschliefen die meisten im Bus dieses besondere Ereignis. Nach einer Frühstückspause mit Croissants und selbstgebackenen Geburtstags Muffins an der Autobahnraststätte hielt der Bus um elf Uhr vor der Schule in Saint Grégoire. Dort wurden die deutschen Austauschschüler freundlich mit Liedern, Kuchen und Getränken begrüßt. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine und Spielen am Nachmittag wurden wir Abends von unseren Gastfamilien abgeholt.
Am Dienstag sind wir zu einer Wattwanderung aufgebrochen. Die Kinder und ihre Betreuer liefen mit einem Führer sieben Kilometer durch die große Bucht, in der gerade Ebbe war zum Mont Saint Michel. Der selbstgemachte Treibsand war erstaunlich. An einigen Stellen war das Wasser sogar 50 cm hoch.

Am Mont Saint Michel machten wir erst ein langes Picknick zum Mittagessen und konnten dann in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Viele Kinder kauften Mitbringsel für Deutschland. Das hat uns sehr gut gefallen
Am Mittwoch kamen wir nach einer kurzen Busfahrt in Rennes an, wo wir eine Führung über „illegale und legale Straßenkunst“ bekommen haben. Wir haben viele Graffitis gesehen. Dabei sind wir an einem Gericht vorbeigekommen, wo gerade anscheinen jemand wichtiges wir, deshalb war in der ganzen Stadt viel abgesperrt und auch sehr viel Polizei unterwegs. Nach einem kurzen Picknick in einer Scheune haben wir den „Jardin de Brocéliande“ besichtigt. Das ist so eine Art „Erfahrungsfeld der Sinne“. Die Kinder hatten sehr viel Spaß am Barfußpfad, Blindenpfad, Baumwipfelpfad und den vielen Hühnergehegen. Das erstaunliche war, dass der Park 24 Hektar groß war.
Am Donnerstag gingen wir mit unseren Partnern in die Schule. Einige waren in der Grundschule, andere auf dem Collège oder Lycée. Danach liefen wir von der Schule mit unseren Betreuern zum Golfspielen. Manche Kinder hatten zuvor noch nie einen Golfschläger in der Hand. Daher kam es nicht sehr selten vor, dass der kleine Ball total verfehlt wurde. Auf dem Rückweg machten wir an einem Spielplatz Halt, wo wir dann auch abgeholt wurden. Dort gab es eine Seilrutsche und auch einen kleinen Verkaufsstand. Das war super, denn heute hatten wir alle kein Picknick dabei, weil es ja Essen in der Schule gab. Aber da wr die Portion echt klein und viele hatten noch Hunger. Einige habe sich an dem Stand eine Wurst gekauft und mit den anderen geteilt.
Am Freitag sind wir zu einem kleinen Museum in Saint Just gefahren. Dort haben wir gezeigt bekommen, wie man in der Steinzeit Feuer gemacht hat. Mit Feuerstein sah das schon sehr aufwändig aus, aber mit dem Stock, der mit einem Bogen gedreht wurde, hat es gar nicht funktioniert, egal wie sich unsere Vorführerin bemüht hat. Angeblich sollte das aber schneller und einfacher gehen. Dann haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und die einen durften Schmuck machen und die anderen haben am Ende des Ortes ein Feld angesehen, wo Hinkelsteine (Megalithen) aufgestellt waren. Dann wurde getauscht. Bevor wir im Museum noch Picknick gemacht haben, durften wir alle zusammen noch deinen Megalithen mit einem Seil über Holzrollen ziehen.

Nachmittags sind wir noch nach La Gacilly, eine kleine Stadt, gefahren, in der lauter große Fotos aufgestellt waren. Leider haben wir drei Jacken im Museum vergessen und der Busfahrer und eine Betreuerin mussten nochmal umdrehen und die holen.
Am Samstag haben alle mit ihren Familien verschiedene Dinge gemach. Viele sind nach Saint Malo, andere zum Kajak an den Kanal, oder ans Meer gefahren.
Am Sonntag ging es wieder sehr früh mit dem Bus nach Uttenreuth nach Hause.
Wir danken dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), das unsere Fahrt finanziell unterstützt.

